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Jessica Herbring kam als 8-jährige Grundschülerin zur Leichtath-letikabteilung des SuS Enniger. Sie nahm zunächst am normalen
Grundlagentraining teil, wobei ihr leichtathletisches Talent nicht zu
übersehen war. So konnte sie einen ersten großen Erfolg 1994
als West-falenmeisterin mit der B-Schülerinnen-Mannschaft feiern und bis 1995
mehrere Kreismeisterteitel gewinnen.
Durch fleißiges Training arbeitete sie sich anschließend
bis zur deutschen Schülerspitze vor. Bereits im Jahr 1996 hatte
sie als damals 14-jährige A-Schülerin die Norm für die
Teil-nahme an den Deutschen-Schüler-Block-meisterschaften
efüllt und diese mit einen 38. Platz beendet. Bei den
Westfalenmeisterschaften fiel sie erstmalig durch einen 5. Platz beim
Hochsprung in der Halle, und durch zwei 6. Plätze beim Hochsprung
im Freien und beim Weisprung in der Halle positiv auf.
1997 war eine nochmalige Steigerung zu beobachten: Bei den
Deutschen Blockwettkämpfen im Bereich Sprint/Sprung belegte
Jessica den ausgezeichneten 18. Platz. Bei den Westdeutschen
Meisterschaften wurde sie beim Hochsprung in der Siegerliste auf Rang 3
und beim Weit-sprung aud Rang 5 geführt. Außerdem konnte sie
auch bei den Westfalenmei-sterschaften Treppchenplätze erringen:
Beim Block-Wettkampf Sprint/Sprung wurde sie westfälische
Vizemeisterin. Im Hochsprung und im Weitsprung in der Halle belegte sie
jeweils den dritten Platz. Als Belohnung für diese Leistun-gen
wurde Jessica zu den Länderver-gleichskämpfen Hessen -
Westfalen und Holland - Westfalen eingeladen.
Auch in den folgenden Jahren konnte Jessica immer wieder durch vordere
Platzierungen bei westfälischen und westdeutschen Meister-
schaften auf sich aufmerksam machen. Zwischen 1998 und 2000 errang sie
hier einen ersten, drei zweite und zwei dritte Plätze, die sie
größtenteils im Weit- und Dreispung erringen konnte.
Aufgrund dieser Leistungen wurde sie 1998 bis 2000 in den D-Kader
Weitsprung berufen.
Ihre stärkste Phase hatte Jessica im Winter 1999, wo sie den
westfälischen-Hallenmeister-Titel im Weitsprng erringen konnte im
Dreisprung zweite, sowie im Weitsprung der älteren Klasse vierte
werden konnte. Außerdem wurde sie in dieser Zeit zusammen mit
Mareike Baldin, Maike Harth und Ute Trink dritte mit der 4x200m
Staffel. Leider zog sie sich im darauffolgenden Sommer, eine
langwierige Fußverletzung zu, die ihr eine Verteidigung des
Titels im freien nicht ermöglichte.
Seit 2001 studiet Jessica in Münster und hat deshalb ihr Training
einschränken müssen. Sie nimmt deshalb nur noch sporadisch an
Wettkämpfen teil.
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